Kostenträger

Barmer-Chef sieht Handlungsbedarf wegen drohender Kassen-Beitragserhöhungen

Der Chef der Barmer Krankenkasse warnt vor massiven Beitragserhöhungen, sollte sich die jetzige Regierung nicht schon vor der Bundestagswahl und der anschließend langwierigen Regierungsbildung auf höhere Steuerzuschüsse, als die geplanten sieben Milliarden Euro, einigen. Christoph Straub erklärte erst kürzlich dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass es allmählich Zeit würde, Steuerzuschüsse um weitere sieben Milliarden Euro aufzustocken.
Das Bundeskabinett sagte bereits Mitte dieses Jahres weitere Erhöhungen des Steuerzuschusses zu, doch würden diese eventuell, so glaubt Straub, nicht reichen, um den Zusatzbeitragssatz von durchschnittlich 1,3 Prozent stabil zu halten. Einige Kassen hätten bereits schon heute wegen der Corona-Pandemie den individuellen festgelegten Zusatzbeitrag um 0,2 Prozentpunkte erhöht, denn Rücklagen der GKV und Reserven aus dem Gesundheitsfonds seien allmählich aufgebraucht.
Um diverse Lücken zu schließen und um die Sozialbeiträge bei 40 Prozent stabil zu halten, schlägt der Barmer-Chef einen nachhaltigen Steuerzuschuss für die gesetzliche Krankenversicherung vor. Deshalb muss schon vor der Bundestagswahl  zielgerecht gehandelt werden, so sein Resümee.

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