Kostenträger

BIG schließt sich E-Rezept-Kooperation der TK an

Die BIG direkt gesund, die im Jahr 1996 in Dortmund gegründete BundesInnungskrankenkasse, die schon immer für Innovation, Effizienz, Konsequenz sowie Schnelligkeit stand, hat sich dem E-Rezept-Projekt der Techniker Krankenkasse (TK) angeschlossen, nachdem schon die Barmer Ersatzkasse, die DAK-Gesundheit und die Hanseatische Krankenkasse (HEK) der Kooperation beigetreten sind, um eine unkomplizierte Medikamenten-Versorgung von Menschen mit Smartphone-Nutzung zu ermöglichen. Bei der BIG könnten demnächst 412.000 Versicherte von der elektronischen Möglichkeit der einfachen und unkomplizierten Verordnung profitieren. Bundesweit könnten dann bis zu 26 Millionen Versicherte, die in den fünf Krankenkassen Mitglieder sind, einen Nutzen ziehen; das sind 35 Prozent aller GK-Versicherten. Etwa 40.000 Ärztinnen und Ärzte sind zudem auch in das innovative TK-Projekt involviert, die nur noch die benötigte Software erhalten müssen, damit es dann endgültig im Jahr 2022 ohne Komplikationen starten kann. Bis dahin kann die BIG noch einige Erfahrungen in Umgang mit den E-Rezepten im fortschreitenden Digitalisierungsprozess, die etwa 450 Millionen Papierrezepte ablösen könnten, sammeln. Auch der Versicherte muss den gesamten Prozess erst erlernen. Dazu benötigt dieser lediglich ein Smartphone. Spätestens Ende dieses Jahres soll dann die entsprechende App zur Verfügung stehen, die nur heruntergeladen werden muss. Der Arzt stellt das E-Rezept aus und der Versicherte erhält die Verodnung mit einem passenden QR-Code auf sein Endgerät. Im Anschluss geht er in die Apotheke, die den Code scannt und das Medikament einmalig abgibt. Der Vorteil ist, dass Folgerezepte bei chronisch kranken Versicherten nicht mehr direkt vom Arzt ausgestellt werden müssen. Auch können Medikamente in der Apotheke vorbestellt werden, damit sie direkt zur Verfügung stehen. Das Partner-E-Projekt der TK, dem sich die BIG angeschlossen hat, ist vor allem in Sachen Digitalisierung und Schonung der Ressourcen einer echter Zugewinn, das erklärt der Vorstandsvorsitzende der BIG direkt gesund, Peter Kaetsch, in einem Statement.

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