Kostenträger

TK arbeitet mit Hochdruck an E-Rezept-Ausweitung

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran, denn die Techniker Krankenkasse (TK) kann schon bald mit 40.000 Ärzten und vielen Apotheken deutschlandweit im Hinblick auf ihr E-Rezept-Projekt kooperieren, denn mittlerweile sind vier weitere Krankenkassen dem Projekt beigetreten, das als Pilot-Projekt unter anderem in Hamburg schon Furore machte. Die DAK-Gesundheiit, die Barmer Ersatzkasse, die Hanseatische Krankenkasse (HEK) und die BIG direkt gesund Krankenkasse hat die TK bereits mit ins Boot geholt, um so demnächst 26 Millionen Versicherte, das sind 35 Prozent aller in Deutschland lebenden Menschen, mit elektronischen Verordnungen versorgen zu können. Die Kooperationspartner in Sachen Software-Lösungen für Arztpraxen sind die Unternehmen medatixx und der kleinere Softwaredienstleister Medisoftware. Beide arbeiten derzeit an der e-Rezept-Lösung der TK und an anderen Projekten, um zukünftig rund 40.000 Ärzte in etwa 22.000 humanmedizinischen Arztpraxen, MVZ und Ambulanzen versorgen zu können, denn medatixx gehört wie Phönix, auch als ADG bekannt, zur Merckle-Gruppe und kooperiert auch mit eHealth-Tec, die wiederum zu DocMorris und somit zur Muttergesellschaft Zur Rose Group gehören, sodass sich der Kreis schließt. Medatixx ist der zweitgrößte Software-Anbieter für Arztpraxen in Deutschland und hat damit einen Marktanteil von 27 Prozent. Aber nicht nur Ärzte freuen sich auf die Kooperationen und auf die Digitalisierung des Rezeptwesens. Sie arbeiten auch daran, elektronische Verordnungen mitentwickeln zu können und in den Praxisalltag zu integrieren, was viele Vorteile bietet. Zufriedene integrierte Apotheken arbeiten über die gemeinsame Schnittstelle, die die TK eingerichtet hat, mit den Apothekendienstleistern Noventi, NARZ/AVN, ARZ Haan, DRZ sowie Pharmatechnik an einem qualitativen Ausbau der elektronischen Verordnung, damit in Zukunft eine noch höhere Arzneimittelsicherheit im Hinblick auf die  Zuordnungsfunktion, klare Lesbarkeit und nur einmalige Einlösbarkeit von E-Rezepten gegeben ist. Des Weiteren schätzen Apotheker die bruchsichere digitale Prozesskette von der Ausstellung des Rezeptes bis hin zur Abrechnung. Der Patient ist aber auch Nutznießer im System, denn als Versicherter der TK und der anderen vier Krankenkassen ist er über sein Smartphone in den Systemprozess eingebunden und kann mittels digitaler Funktionen das Rezept in der Apotheke einlösen. Für ein sogenanntes Wiederholungsrezept muss er auch nicht in die Praxis eines niedergelassenen Arztes.

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