Wissenschaft

Telemedizinische Dienste kommen gut bei den Deutschen an

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz Bitkom, hat gerade eben die Auswertung einer telefonischen Befragung veröffentlicht, wie die deutsche Bevölkerung in Zeiten von Covid-19 zu Videosprechstunden steht. Demnach glauben zwei Drittel der telefonisch Befragten ab dem Alter von 16 Jahren an eine Verringung der Ansteckungsgefahr mit dem Virus, wenn Onlinesprechstunden vor allem für Ältere und Personen von Risikogrupppen angeboten würden. Die Umfrage von Bitkom fand im Zeitraum vom 11. bis zum 15. März mit 1.002 ausgewählten Personen statt. Eine frühere Befragung vor einem Jahr zeigte in aller Deutlichkeit, dass die Bereitschaft der Deutschen im Zuge der Coronakrise gewachsen ist, denn 2019 konnten sich nur 30 Prozent einen virtuellen Besuch beim Arzt vorstellen. Fünf Prozent nahmen damals den Online-Dienst in Anspruch. Für Achim Berg als Bitkom-Präsident ein deutliches Signal, am flächigen Ausbau der Möglichkeiten einer Videosprechstunde festzuhalten, zumal im Moment Online-Dienste Ärzten kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dem weiteren telemedizinischen Ausbau steht danach nichts mehr im Weg, das zeigt der mittlerweile gewachsene krisenbedingte Zuspruch der deutschen Bevölkerung, wahrscheinlich mit schnellem Eingewöhnungseffekt.

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