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Zur Rose-Gruppe trotz Corona-Krise auf Wachstumskurs

Ein Unternehmen, welches derzeit in der globalen Covid-19-Krise profitiert, ist das Schweizer Unternehmen Zur Rose mit seiner Tochtergesellschaft DocMorris. Die Zur Rose-Gruppe erwartet danach für das Jahr 2020 ein ausgeglichenes Ergebnis, auch weil der derzeitige Anteil des Versandhandels im Rx-Bereich bei einem Prozent liegt, aber noch in Zukunft deutlich gesteigert werden kann. Für 2021 erwartet die Schweizer Unternehmensgruppe dann eine Steigerung des Umsatzzuwachses um etwa acht Prozent, nach Abzug aller schon frühzeitigen Investitionen in verschiedene Technologien im Bereich der Digitalisierung, zu denen der Medikamentenversand und digitale Gesundheitsdienstleistungen gehören. Die bereinigte Ebitda-Zielmarge liegt nach Auskunft von Zur Rose dann bei drei Milliarden Schweizer Franken. Die positiven Auswirkungen des Coronavirus sind noch nicht miteingerechnet. Durch die Einführung des eRezeptes wird das Geschäft mit den OTC-Präparaten wahrscheinlich zugunsten verschreibungspflichtiger Medikamente verschoben werden, verbunden mit einem Wachstum des Umsatzes um etwa zehn Prozent. DocMorris erprobt schon jetzt in Modell-Projekten die neue Technologie, die Ärzte, Apotheker und Patienten vernetzt. Aus Frankreich kommen auch gute Nachrichten, weil dort der Versand mit rezeptfreien Arzneimitteln gelockert werden soll. Zur Rose profitiert aber nicht nur von den Auswirkungen des Coronavirus, sondern auch von frühzeitigen Investitionen in drei Technologieentwicklungszentren, die in Berlin, Winterthur und in Barcelona die digitale Transformation des Versandhandels beleben werden, denn in einzelnen Segmenten sind bis zu 60 Prozent Zuwachs möglich. Dabei steht der Aufbau eines Marktplatzes für Gesundheitsdienstleister an, aber auch digitale Gesundheitsservices. Die Vernetzung von Anbietern aus dem digitalen Produkt- und Dienstleistungssektor hat allerdings bei der Zur Rose-Gruppe absolute Priorität, damit Patienten der Zukunft das eigene Gesundheitsmanagement mit Produkten und digitalen Lösungen selbst verwalten können.

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