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Schweizer führen telemedizinische Konsultation in Notfallmedizin ein

In der Schweiz am dortigen Inselspital der Stadt Bern denkt man derzeit über eine telemedizinische Versorgungseinheit in der Notfallmedizin nach, die nach Schätzungen über 30 Prozent der sogenannten Notfall-Patienten oder ambulanten Patienten behandeln kann, die mit alltäglichen Beschwerden wie Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen in die Notfall-Aufnahme kommen. Der Direktor und Chefarzt am Universitätsspital von Bern, im Universitären Notfallzentrum, Aris Exadaktylos, ist sich sicher, dass auf diese Weise Ärzte wieder mehr Zeit für die wirklich schwereren Krankheitsfälle haben. Telemediziner würden dann über eine telemedizinische Plattform die einfachen Fälle behandeln. Exadaktylos will in dem Berner Inselspital eine Assistenzprofessur für Tele-Notfallmedizin einbauen, die nächstes Jahr an den Start gehen und Ärzte entsprechend ausbilden soll, die dann mit dem Wissen, wie und wann sie Telemedizin einsetzen müssen, ausgestattet sind. Die Mehrheit der Schweizer Bürger wird den persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt aber bevorzugen, da ist sich der Chefarzt sicher. Trotzdem glaubt er, dass „die einfachen Dinge im Leben keine spezielle Beratung benötigen“. Für die Zukunft hält Aris Exadaktylos im Gespräch mit Medinside, einem Portal für die Schweizer Gesundheitsbranche, Unterstützung in Form von Healthmobile-Technik, wie zum Beispiel Permanent-Sensoren zur Blutdruck-Überwachung, zur Standardversorgung für zuhause in der medizinischen Zukunft für unabdingbar.

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