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Online-Plattform als Unterstützungsangebot gegründet

Am 19. November 2018 wurde in Berlin ein Start-up aus Leistungserbringern aus der Sozialwirtschaft gegründet. 15 diakonische Gesellschaften, darunter der Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft e.V. (vediso) und die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. als die beiden größten Mitglieder, haben eine neue Dienstleistungsplattform „mitunsleben“ ins Leben gerufen, die Menschen dabei unterstützt, das für sie passende individuelle Assistenz- oder Pflegeangebot zu finden. Vermittlungsgebühren für die Kunden der Online-Plattform fallen nicht an. Das Angebot wird zur Mitte des Jahres 2019 online gehen und ist für weitere Anbieter sozialer Dienstleistungen offen. Die 15 zum Teil recht kleinen diakonischen Gesellschaften, deren Geschäftsführerin Cornelia Röper ist, haben einen richtungsweisenden Schritt in Richtung verändertes Online-Nutzungsverhalten ihrer Kunden gemacht, denn die Plattform ist ganz genau auf die Bedürfnisse der Endnutzer ausgerichtet. Dabei agiert die Plattform „mitunsleben“ als Informations- und Vermittlungsportal mit einer persönlichen Beratung für soziale und pflegerische Dienstleistungen, die sich den individuellen Wünschen der Interessenten anpasst und dann das maßgeschneiderte Angebot heraussucht. Cornelia Röper als Geschäftsführerin der 15 gemeinnützigen Träger hat schon sehr viel Erfahrung beim Aufbau großer sozial orientierter Online-Plattformen zum Beispiel in der Flüchtlingskrise gesammelt und kennt sich auch in der IT-Branche gut aus. Die mitunsleben Internet GmbH wird neben 13 kleineren gemeinnützigen Trägern auch von den beiden großen Leistungserbringern vediso und der Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt, deren Engagement für das Start-up eine große Hilfe sind. Vediso als Interessenvertreter von mitunsleben bringt Ideen von über zwanzig Sozialunternehmen und Verbänden, die vediso angeschlossen sind, in die Entwicklung der Online-Plattform mit ein und die Johanniter-Unfall-Hilfe hat Erfahrung mit Hilfeleistungen im karitativen Bereich wie der Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen und der Organisation von Fahrdiensten für Personen mit eingeschränkter Mobilität und vieles mehr. Außerdem betreuen 22.000 Beschäftigte und 37.000 Ehrenamtliche unter anderem 134 Ambulante Pflegedienste, 175.000 Hausnotrufkunden und 104 Anlagen für Betreutes Wohnen. Humanitäre Hilfe kommt auch Menschen im Ausland zu Gute.

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