Wissenschaft

Studie zu Smart-Home-Produkten

Eine Studie zur Digitalisierung deutscher Haushalte des Unternehmensberaters Bernd Kotschi hat ergeben, dass nach Einschätzung von Herstellern und Händlern das smarte Home vor dem Durchbruch steht. Experten schätzen, dass dies 2020 (45 Prozent) beziehungsweise 2021 und 2022 (36 Prozent) der Fall sein wird, denn schon heute steigt die Nachfrage vor allem bei jüngeren Haushalten enorm. Ob es sich dabei um Sicherheitskameras handelt oder um Möbelhersteller, Versicherungen, Heizungs- und Thermostathersteller sowie Telekommunikationskonzerne, alle diese Unternehmen haben einen großen Handlungsdruck durch Wettwerb dieser Branchen im Bereich Smart-Home-Artikel- und Technik. Vor allem vernetzte Produkte führen für den Verbraucher zu Bequemlichkeit und Sicherheit, müssen aber auch bezahlbar bleiben. Aus diesem Grund ist die Interoperabilität der Produkte ein entscheidendes Kaufkriterium der Kunden. Dies widerum setzt die Firmen von Smart-Home-Produkten vor technische und auch wirtschaftliche Herausforderungen. Die Firmen müssen den Markt beobachten, um auf Kundenwünsche zu reagieren, denn schon heute besitzen in Deutschland 17 Prozent der Haushalte mindestens ein Smart-Home-Produkt. Auch will kein Unternehmen wichtige Trends verpassen, deshalb werden Wettbewerber unter die Lupe genommen. Die technische Vernetzung der Geräte, die bislang nicht immer reibungslos funktioniert, setzt die Unternehmen ebenfalls unter Druck. Aus diesem Grund werden die Kunden und deren Nutzungsverhalten genau beobachtet, um aus den Daten die richtigen Strategien für Marketing, Produktentwicklung und Services zu ziehen, was nicht immer gut gelingt. Kotschi sagt, dass wenn Partnerschaften zur Vernetzung von Produkten und Services reibungslos klappen, dies der Schlüssel im Smart-Home-Markt sein wird. Aber auch die Wirtschaftlichkeit der Produkte und Services fordert die Firmen, da der Verkauf von Hardware gute Erlöse einbringt. Bei der Software allerdings wollen die Kunden sparen, weil ihnen dort die Zahlungsbereitschaft fehlt. Nach einem langfristig tragfähigen Geschäftsmodell suchen laut der Studie noch immer 58 Prozent der Smart-Home-Anbieter. Doch die Firmen werden nach Prognosen von Spezialisten ihre Strategien zukünftig anpassen.

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