Kostenträger

Elektronische Patientenakte soll in der nächsten Legislaturperiode umgesetzt werden

Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA), welche seit 2004 eine satzungsfähige Leistung in der gesetzlichen Krankenversicherung ist, soll in der nächsten Legislaturperiode nun endgültig umgesetzt werden. Auf einer Veranstaltung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in der letzten Woche wurde dabei der Zeitplan festgelegt: Die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen und die Industrie müssen bis zum 31.12.2018 alle Voraussetzungen für die ePA und das geplante Patientenfach schaffen. Zudem soll bis Ende 2021 jeder gesetzlich Versicherte in Deutschland über eine einrichtungsübergreifende ePA verfügen, die sektor- und fallübergreifend alle wichtigen Gesundheitsdaten speichert. Dies hätte eigentlich laut E-Health-Gesetz schon 2019 geschehen sollen, da die ePA oder auch die elektronische Gesundheitsakte (eGA) in den deutschsprachigen Ländern ein zentraler Pfeiler der von Industrie und Gesundheitsbehörden verfolgten E-Health-Konzepte ist. Im ersten Schritt sollen Anbieter, die die ePA entwickeln, die Basisdaten bereitstellen sowie die Voraussetzungen schaffen, dass elektronische Arztbriefe gespeichert und Medikationspläne verwaltet werden können, so Oliver Schenk, Leiter der Grundsatzabteilung im Gesundheitsministerium; dann sollen weitere Ausbauschritte folgen.

Previous post

Gesundheitskiosk: Beratung für sozial Benachteiligte in Hamburg

Next post

Bund der Steuerzahler kritisiert Gesundheitskarte

homecare nachrichten

homecare nachrichten

Herzlich willkommen bei "homecare nachrichten". Dieses kostenlose und freie Portal steht für Informationen rund um das Thema Homecare. In den drei Rubriken "Produkte", "Kostenträger" und "Wissenschaft" stellen wir Ihnen jeweils die aktuellsten Neuigkeiten vor. Um diesen Informationsservice dauerhaft zu genießen, empfehlen wir Ihnen unseren kostenlosen und jederzeit kündbaren Newsletter. So werden Sie monatlich auf den neuesten Stand im Bereich Homecare gebracht.