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GKV: Die nächste Krankenkassenfusion steht bevor

Die nächste Fusion zweier Krankenkassen steht an. Zum 1. Oktober 2017 wird sich die niedersächsische BKK24 mit Sitz in Obernkirchen mit der kleineren rheinland-pfälzischen BKK advita mit Sitz in Alzey zusammenschließen. Die Planung sei schon weit vorangeschritten, es bedürfe nur noch der Genehmigung durch das Bundesversicherungsamt (BVA), so der Vorstand der BKK24 Friedrich Schütte.

Unter dem Namen BKK24 wird die neue Kasse ihren Sitz weiterhin in Obernkirchen haben; damit wird sich die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen von derzeit 113 um eine reduzieren. Die BKK24 ist die Größere der beiden Kassen mit 93.000 Versicherten, 139 Mitarbeitern und 42 Geschäftsstellen. In der BKK advita sind nur etwa 37.000 Menschen versichert, sie hat 64 Mitarbeiter und 11 Geschäftsstellen. Der jetzige Zusatzbeitrag von 1,1 Prozentpunkten beider Kassen wird beibehalten.

Nach vier Kassenfusionen im Jahr 2017 wird dies die fünfte sein. Schon Anfang des Jahres ging die Deutsche BKK mit etwa 1,09 Mio. Versicherten mit der Barmer GEK mit rund 8,4 Mio. Versicherten zusammen, der in diesem Jahr von der Anzahl der Versicherten mit Abstand größte Zusammenschluss zur neuen Krankenkasse „Barmer“.

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